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SMART START - Tradition vs. Change

Im Februar lud Vollherbst zu einem hochspannenden Workshop ein. Das Ziel: Jungen Winzern neue Ansätze für den Markenrelaunch aufzuzeigen und sie mit Inspiration und neuen Ideen zu unterstützen!


BADISCHER WEIN: Burgunderweine, die sich im Qualitätsanspruch und durch moderne Präsentation radikal von der Masse abheben, verändern die hiesige Weinlandschaft. Auch Baden feilt ordentlich am Image des deutschen Weins - allen voran die Generation Pinot: ein Zusammenschluss von 54 jungen WinzerInnen und WeinmacherInnen. „Pinot“ steht dabei als Markenname für die bedeutendsten Rebsorten in Baden und zugleich für internationalen Erfolg; die Anbaustrategie ist qualitätsorientiert, innovativ und nachhaltig.


GENERATIONSWECHSEL 4.0: Viele Jungwinzer übernehmen elterliche Betriebe und starten mit fundiertem akademischem Fachwissen in eine neue Ära. Neben dem Enthusiasmus für den familieneigenen Betrieb bringen sie oft aber ganz eigene Vorstellungen mit, die mit jahrelanger Tradition vereint werden müssen. Innovationen, Prozessneuerungen, Erschließung weiterer Geschäftsfelder und ein „neues Gesicht“ – was viele Jungwinzer noch vor sich haben, hat Vollherbst Etiketten bereits durchlebt. Mit dieser Erfahrung und dem Wissen über die Herausforderungen eines solchen Wechsels lud Vollherbst Etiketten am 16. Februar 2017 zu seinem Workshop SMART START | tradition vs. change ein. Das Ziel: Jungen Winzern neue Ansätze für den Markenrelaunch aufzuzeigen und sie mit Inspiration und neuen Ideen zu unterstützen.


ROSEN & WEIN: Rund die Hälfte der Generation Pinot und drei motivierte Designagenturen folgten dem Aufruf. Im Fokus des Workshops stand jedoch kein fiktives Projekt, sondern ein badischer Jungwinzer aus den eigenen Reihen: Simon Weiß (27) übernahm mit seinem Bruder kürzlich das elterliche Weingut Rosen & Wein in Bahlingen. Familie Weiß besitzt neben einigen Hektar Rebfläche eine hauseigene Brennerei und baut zusätzlich Freilandrosen an, die erfolgreich ab Hof verkauft werden. Seit dem Ausbau des Innenhofs wird der Rosenhof außerdem als festliche Location für Veranstaltungen vermietet. Diese vier Geschäftsfelder werden im Logo durch eine Wildrose verbunden. Die große Herausforderung: Wie vereint man all diese etablierten Standbeine in einem einheitlichen Konzept? Braucht die Familie ein überarbeitetes Design? Ein mo-derneres Logo? Eine andere Bezeichnung oder einen komplett neuen Auftritt?

CASE STUDY: Nach einem lockeren Empfang mit Musik und Limo stellten sich die drei Agenturen vor. Martin Reis (Quantum X, Volxheim), Julia Schliewe (Münchrath / Ideen + Medien, Freiburg) und Dirk Paulus (Medienagenten, Bad Dürkheim) zeigten mit ihren lebendigen Kurzvorträgen und der Vorstellung bisheriger Projekte was sie können und wofür sie stehen.

Im Anschluss wurden die Teilnehmer den Agenturen zugelost und durften sich zum eigentlichen Workshop zurückziehen. In zwei intensiven Stunden wurde gemeinsam überlegt, diskutiert und strukturiert. Simon Weiß stand den Teilnehmern mittels „Workshop-Hopping“ immer wieder Rede und Antwort, um Details zu seinen Plänen und Wünschen zu benennen.


PITCH & BURGER: Zum Ende des Workshops stellten die drei Gruppen ihre Ideen vor. Von neuen Vermarktungsansätzen bis hin zu konkreten Konzeptideen für ein neues Design war alles vorhanden. Und Simon Weiß war sichtlich überrascht, in wie viele unterschiedliche Richtungen sich sein Familienbetrieb doch entwickeln könnte.


Der eindrückliche Tag wurde mit Kaiserstühler Burgern und einem guten Gläschen Wein abgeschlossen. Am Ende waren sich alle einig - die jungen badischen Weinmacher, die Vertreter der Agenturen und das junge Team von Vollherbst Etiketten: Alle profitierten von diesem interaktiven Tag und ganz besonders natürlich Simon Weiß. Gemeinsam soll der deutsche Weinbau weiter vorangebracht werden – es braucht nur einen Pool aus motivierten und kreativen Menschen, die gerne „über den Tellerrand schauen“ und bereit sind, auch unkonventionelle Wege einzuschlagen.

Endingen am Kaiserstuhl

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